Ratgeber
Bedruckte Snacktüten: Welche Größe passt zu welchem Produkt?
Ein Tütchen in der richtigen Größe macht den Unterschied zwischen einer tadellosen Präsentation und Chaos an der Theke. Ein Überblick über die Formate und was hineinpasst.
Eine Tütenart, vier Anwendungen
Stroopwafeltüten, Donuttüten, Tostitüten und Hamburgertüten gehören zur selben Familie: alle fettdicht, alle lebensmittelecht, alle bedruckbar mit deinem eigenen Logo oder Design. Der Unterschied liegt vor allem in der Größe. Diese Größe wirkt wie ein Detail, entscheidet aber, ob dein Produkt mühelos hineingleitet oder deine Mitarbeiter in der Stoßzeit damit herumfummeln müssen.
Die Formate im Überblick
Stroopwafel- und Donuttüten liefern wir in 13×13 und 14×14 Zentimetern. Toasttüten in 14×14, 15×15 und 16×16 Zentimetern, denn ein Toast fällt nun mal größer aus und du willst ihn warm hineinschieben können, ohne die Kruste zu beschädigen. Weicht dein Produkt ab — ein extra großer Stroopwafel, ein doppelter Toast, ein Brötchen in einem anderen Format — sind andere Größen auf Anfrage möglich. Zögerst du zwischen zwei Größen, wähl die größere: Eine Tüte, die zu knapp ist, reißt beim Befüllen.
Wie viel bestellst du auf einmal?
Das hängt von deinem Umschlag und davon ab, wie sicher du dir bei deinem Design bist. Für eine Erstbestellung ist eine kleine Auflage ratsam: Du siehst das Ergebnis in echt, testest, wie das Tütchen in der Praxis funktioniert, und kannst nachjustieren. Funktioniert es, ist eine größere Folgebestellung pro Stück günstiger, und mit einem Konto bestellst du mit einem Klick genau dasselbe erneut. Wählst du eine Menge, die nicht in der Staffel steht, fragst du über „Andere Menge“ ein individuelles Angebot an.
Warum fettdicht so viel ausmacht
Ein Stroopwafel gibt warmen Sirup ab, ein Toast Fett und Feuchtigkeit, ein Donut Zucker und Öl. Gewöhnliches Papier lässt das innerhalb weniger Minuten durch: Die Tüte wird schlaff, durchsichtig und fleckig, und dein Aufdruck verschwindet in den Flecken. Fettdichtes Material hält das zurück. Das ist nicht nur ordentlicher für den Kunden, es ist auch der Unterschied zwischen einer Verpackung, die deine Marke stärkt, und einer, die sie untergräbt.
Was auf einer Tüte funktioniert
Ein Tütchen wird aus der Nähe betrachtet, oft mit einer Hand gehalten, und landet danach manchmal noch auf einem Tisch oder in den sozialen Medien. Setze dein Logo deshalb groß genug, um es auf einen Blick zu erkennen, und halte den Rest ruhig. Eine Website- oder Social-Media-Angabe ist sinnvoll; eine vollständige Adresszeile meist nicht, die liest niemand. Denk an die Falz: Was genau in den Knick fällt, ist schlecht sichtbar. Und berücksichtige die Öffnung — darüber geht das Produkt.
Ein Design für mehrere Tüten
Verkaufst du mehr als eine Sache — Stroopwafels und Toasts, Donuts und Burger — verwende dasselbe Design für alle Formate. Das ist günstiger in der Vorbereitung, vor allem aber konsistenter: Ein Gast, der morgens eine Tüte mit deinem Logo mitnimmt und mittags dasselbe Logo wiedersieht, merkt sich deinen Namen schneller als jemand, der zwei unterschiedliche Designs sieht. Lass das Logo also gleich und variiere höchstens die Farbe der Fläche darum, wenn du zwischen Produktgruppen unterscheiden willst.
Von der Bestellung bis zur Lieferung
Du stellst das Tütchen online zusammen, lädst deine Datei in deinem Konto hoch, und wir erstellen einen digitalen Druckproof. Den prüfst und bestätigst du, erst dann läuft die Produktion bei uns in Den Dungen an. Nach Freigabe des Proofs drucken wir in der Regel ab drei Produktionstagen, dazu kommt noch der Versand; die genaue Lieferzeit steht bei jedem Produkt angegeben. Hast du eine Veranstaltung oder Eröffnung mit festem Datum, bestelle mit Puffer — die Proof-Runde läuft in deinem Tempo, und genau darin steckt die meiste Zeit.